Die Weihrauchpflanze (Plectranthus coleus / glabratus), auch bekannt als Moskitopflanze oder Mottenkönig, ist eine vielseitige Staude, die sowohl optisch ansprechend als auch praktisch nützlich ist. Ihre hellgrünen, weiß umrandeten Blätter und der charakteristische Duft machen sie zu einem echten Blickfang auf Balkonen, Terrassen, im Garten oder sogar in Innenräumen.
Neben ihrer dekorativen Wirkung bietet die Pflanze natürlichen Schutz vor Mücken, Motten und Zecken. Gleichzeitig ist sie pflegeleicht, schnell wachsend und leicht zu vermehren. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Pflege, Vermehrung, Überwinterung und den Einsatz der Weihrauchpflanze wissen müssen – damit Sie Ihre Räume und Ihren Garten ästhetisch und insektenfrei gestalten können.
Weihrauch – Was macht diese Pflanze so besonders?
Die Weihrauchpflanze, auch bekannt unter den Namen Plectranthus coleus, Moskitopflanze, Moskito-Pflanze, Duftpflanze oder Mottenkönig, ist eine dekorative und zugleich nützliche Staude aus der Familie der Lichtgewächse. Ursprünglich stammt sie aus Indien und hat sich von dort aus weltweit verbreitet.
Ihr charakteristischer Duft macht sie besonders: Er vertreibt nicht nur Mücken, sondern auch Motten, Zecken und andere lästige Insekten. Die Pflanze ist thermophil, das heißt, sie verträgt keine frostigen Temperaturen. Im Winter sollte sie daher im Haus überwintert werden, damit sie mehrere Jahre lang gedeiht.
Die Weihrauchpflanze zeichnet sich durch hellgrüne Blätter mit weißem Rand aus, die sowohl dekorativ als auch aromatisch sind. Von Sommer bis Herbst erscheinen zudem kleine weiße Blüten. Besonders beliebt ist sie auf Balkonen und Terrassen, da ihre langen, hängenden Stängel frei herunterfallen und so als natürliche Dekoration dienen. Gleichzeitig sorgt die Pflanze für natürlichen Insektenschutz an den Plätzen, an denen man im Sommer gerne sitzt.
Auch im Schlafzimmer kann die Pflanze aufgestellt werden, um Mücken fernzuhalten und eine angenehme, aromatische Atmosphäre zu schaffen.
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Weihrauchpflanze – Steckbrief
Die Weihrauchpflanze (Plectranthus coleus) ist nicht nur dekorativ, sondern auch praktisch. Ihr charakteristischer Duft hält Mücken, Motten und Zecken auf natürliche Weise fern. Dank ihrer pflegeleichten Eigenschaften eignet sie sich ideal für Balkone, Terrassen und sogar das Wohnzimmer. Im Steckbrief sehen Sie alle wichtigen Merkmale auf einen Blick:
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Botanischer Name | Plectranthus coleus (syn. Plectranthus glabratus) |
| Weitere Namen | Moskitopflanze, Mottenkönig, Duft-Weihrauchpflanze |
| Familie | Lichtgewächse (Lamiaceae) |
| Herkunft | Indien |
| Wuchsform | Staude, aufrecht oder hängende Stängel |
| Blätter | Hellgrün mit weißem Rand, aromatisch und dekorativ |
| Blüten | Kleine weiße Blüten von Sommer bis Herbst |
| Höhe | Bis zu 60–80 cm, Stängel können länger hängen |
| Standort | Halbschatten bis sonnig, ideal für Balkon, Terrasse und Innenräume |
| Boden | Normale Blumenerde, humos, durchlässig |
| Gießen | Erde leicht feucht halten, nicht austrocknen lassen |
| Düngung | Alle 3–4 Wochen von Frühjahr bis Spätsommer flüssig düngen |
| Vermehrung | Stecklinge – in Wasser oder direkt in Erde wurzeln lassen |
| Winterpflege | Temperaturen über 14–18 °C, weniger gießen, kein Dünger nötig |
| Besonderheit | Wirkt natürlich gegen Mücken, Motten und Zecken; nicht giftig für Mensch und Tier |
Weihrauchpflanze – Pflege und Pflegehinweise
Die Weihrauchpflanze ist pflegeleicht und eignet sich sowohl für Balkone als auch für den Garten. Junge Pflanzen wachsen zunächst aufrecht, doch mit der Zeit hängen ihre Stängel seitlich herunter und können mehrere Meter lang werden. Diese Wuchsform bestimmt, ob sie in Hänge- oder Balkontöpfen kultiviert werden sollte. Alternativ kann die Pflanze direkt in den Boden gesetzt werden.
Mit den richtigen Pflegetipps gedeiht die Pflanze schnell und bleibt gesund. Besonders wichtig sind Boden, Dünger, Schnitt und Vermehrung.
| Pflegeaspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Standort | Balkon, Terrasse oder Garten; Platz für hängende Stängel |
| Boden | Normale Humuserde mit Torf, durchlässig |
| Gießen | Erde leicht feucht halten, Staunässe vermeiden |
| Düngung | Flüssigdünger alle 3–4 Wochen von Frühjahr bis Ende August |
| Umtopfen | Jährlich in einen größeren Topf, da die Pflanze schnell wächst |
| Rückschnitt | Alte Blüten und Triebe abschneiden, um die Pflanze gesund zu halten |
| Vermehrung | Stecklinge: in Wasser wurzeln lassen oder direkt in Erde stecken; keine Bewurzelungshilfen nötig |

Was ist der beste Standort für die Weihrauchpflanze?
Die Weihrauchpflanze bevorzugt helle, warme Standorte, verträgt aber keine direkte Mittagssonne. Zu viel Sonne kann die Blätter verbrennen, während zu wenig Licht das Wachstum hemmt und die Pflanze schwach und dünn werden lässt.
Auf dem Balkon oder der Terrasse fühlt sie sich am wohlsten in halbschattigen Bereichen, zum Beispiel unter einem Sonnenschirm oder neben höher wachsenden Pflanzen, die etwas Schatten spenden. Die langen, hängenden Stängel kommen hier besonders dekorativ zur Geltung. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne steht, vor allem in heißen Sommermonaten.
In Innenräumen eignet sich ein Platz an einem Fenster nach Süden oder Westen. Dort bekommt die Pflanze genug Licht, um kräftige Triebe und gesunde, aromatische Blätter zu entwickeln. Bei zu wenig Licht verblassen die Blätter, die Triebe werden dünn, und die Pflanze verliert an Vitalität. In dunkleren Räumen kann zusätzliches Pflanzenlicht helfen, besonders in Herbst und Winter.
Tipps für alle Standorte: Drehen Sie die Pflanze regelmäßig, damit alle Seiten gleichmäßig Licht bekommen, und vermeiden Sie Zugluft von Fenstern oder Heizungen, die die Blätter austrocknen könnte. So bleibt die Weihrauchpflanze gesund, üppig und aromatisch – egal ob drinnen oder draußen.
Mückenpflanze auf Balkon und Terrasse – dekorativ und nützlich
Die Weihrauchpflanze ist besonders beliebt auf Balkonen, als Terrassenpflanze oder rund um Sitzbereiche im Garten, denn ihre hellgrünen, weiß umrandeten Blätter wirken in Blumentöpfen und Kübeln äußerst dekorativ. Die langen, leicht herabhängenden Triebe sorgen für eine natürliche, elegante Optik und lassen sich gut mit anderen Sommerpflanzen kombinieren.
In unseren Klimazonen wird die Pflanze meist als einjährige Staude kultiviert, da sie kältere Winter nicht übersteht. Dennoch bietet sie während der Sommermonate attraktive grüne Akzente und gleichzeitig natürlichen Schutz vor Mücken und anderen Insekten, sodass sie nicht nur schön aussieht, sondern auch praktisch ist.
Boden und Gießen der Weihrauchpflanze
Die Weihrauchpflanze ist sehr genügsam, was den Boden angeht, und gedeiht in den meisten Blumenerden. Ideal ist eine humose, durchlässige Erde, die Staunässe verhindert. Besonders in Töpfen empfiehlt sich eine Schicht aus Kompost gemischt mit etwas Sand, damit überschüssiges Wasser schnell abfließen kann.
Beim Gießen gilt: die Erde sollte stets leicht feucht sein, aber niemals nass stehen. Staunässe kann zu Wurzelfäule führen und die Pflanze stark schädigen. Prüfen Sie am besten regelmäßig die Erde und lassen Sie die oberste Schicht leicht antrocknen, bevor Sie erneut gießen.
Im Sommer benötigt die Pflanze etwas mehr Wasser, vor allem bei warmem Wetter auf Balkon oder Terrasse. Im Winter dagegen reduziert sich der Wasserbedarf deutlich – die Erde darf dann nur leicht feucht bleiben, um die Pflanze gesund durch die kälteren Monate zu bringen.
Tipp: Regelmäßiges Beobachten der Blätter hilft, den Wasserbedarf richtig einzuschätzen. Hängende oder trockene Blätter sind ein Zeichen, dass die Pflanze mehr Feuchtigkeit benötigt, während gelbe Blätter auf zu viel Wasser hindeuten.
Vermehrung der Weihrauchpflanze – praktische Tipps
Die Vermehrung der Weihrauchpflanze ist einfach und gelingt sowohl drinnen als auch draußen. Am einfachsten geht es über Stecklinge, die in wenigen Wochen Wurzeln bilden und zu neuen Pflanzen heranwachsen.
Schneiden Sie einen gesunden Trieb ab, idealerweise etwa 8–10 cm lang. Entfernen Sie die unteren Blätter, sodass nur noch einige Blätter an der Spitze verbleiben. Sie können den Steckling entweder in ein Glas mit Wasser stellen, bis sich Wurzeln bilden, oder direkt in feuchte Blumenerde setzen. Bewurzelungshilfen sind nicht notwendig – die Pflanze bildet die Wurzeln von selbst.
Achten Sie darauf, dass der Steckling an einem hellen Ort ohne direkte Sonne steht und die Erde leicht feucht bleibt. Nach einigen Wochen können die neuen Pflanzen in einen größeren Topf oder an ihren endgültigen Standort auf Balkon oder Terrasse umgesetzt werden.
Tipp: Stecklinge können das ganze Jahr über genommen werden, besonders erfolgreich ist jedoch das Frühjahr oder der Frühsommer, wenn die Pflanze aktiv wächst. So haben die Jungpflanzen genügend Zeit, kräftige Triebe zu entwickeln, bevor die kalte Jahreszeit beginnt.

Blüte der Weihrauchpflanze – unauffällig, aber funktional
Die Weihrauchpflanze blüht von Sommer bis Herbst mit kleinen, unscheinbaren Blüten, die eher nebenrangig dekorativ sind. Im Vergleich zu den hellgrünen, weiß umrandeten Blättern spielen die Blüten optisch kaum eine Rolle.
Trotz ihrer Schlichtheit haben die Blüten einen praktischen Nutzen: Sie können nützliche Insekten wie Bienen anlocken und tragen so zu einem gesunden Gartenökosystem bei. Für die Pflanze selbst ist die Hauptattraktion jedoch ihr aromatischer Duft und die dekorativen Blätter, die gleichzeitig als natürlicher Insektenschutz dienen.
Weihrauchpflanze schneiden – Tipps für gesunde Triebe
Das Beschneiden der Weihrauchpflanze fördert das gesunde Wachstum und sorgt dafür, dass die Pflanze schön buschig bleibt. Schneiden Sie alte, vertrocknete oder kranke Triebe regelmäßig ab, besonders vor dem Überwintern. Auch das Entfernen verblühter Blüten hält die Pflanze vital und verhindert, dass unnötig Energie in alte Triebe fließt.
Beim Schneiden sollten Sie saubere, scharfe Scheren verwenden, um die Pflanze nicht zu verletzen. Kürzen Sie lange, herabhängende Triebe leicht, um eine gleichmäßige Form zu erhalten – das ist besonders wichtig bei Pflanzen auf Balkon oder Terrasse, wo sie dekorativ wirken sollen.
Überwinterung der Weihrauchpflanze – so bleibt Ihre Pflanze gesund im Winter
Die Weihrauchpflanze ist nicht frostfest und benötigt in unseren Breiten während der kalten Monate einen geschützten Platz. Bevor die Temperaturen unter 14 °C fallen, sollte die Pflanze ins Haus oder in einen hellen, frostfreien Raum gebracht werden.
Vor dem Überwintern empfiehlt es sich, alte oder vertrocknete Triebe zurückzuschneiden, damit die Pflanze gesund bleibt und neue Triebe im Frühjahr kräftig austreiben können. Während der Wintermonate reduziert sich der Wasserbedarf deutlich: Die Erde sollte nur leicht feucht bleiben, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Düngen ist im Winter nicht nötig, da die Pflanze in dieser Zeit eine Ruhephase einlegt.
Ein heller Standort, zum Beispiel an einem Fenster nach Süden oder Westen, unterstützt die Pflanze dabei, ihre Blätter grün und vital zu halten. Bei zu wenig Licht können zusätzliche LED-Pflanzenlampen hilfreich sein, besonders in dunklen Herbst- und Wintermonaten.
Tipp: Drehen Sie die Pflanze regelmäßig, damit alle Seiten ausreichend Licht bekommen. So bleibt sie gleichmäßig belaubt und kräftig für das kommende Frühjahr.

Mückenpflanze – Warum mögen Mücken ihren Geruch nicht?
Die Weihrauchpflanze, auch bekannt als Mückenpflanze, ist nicht nur dekorativ, sondern wirkt auf natürliche Weise gegen lästige Insekten. Ihr charakteristischer Duft wehrt Mücken, Motten, Zecken, Schnecken und sogar Katzen ab. Allerdings ist der Geruch nicht jedermanns Sache – manche empfinden ihn als intensiv oder störend. Bevor Sie also eine Mückenpflanze in Haus oder Garten stellen, lohnt es sich, zunächst zu prüfen, wie Sie selbst auf den Duft reagieren.

Wie funktioniert der Schutz vor Mücken?
Mücken werden von unserem Körpergeruch und dem Kohlendioxid, das wir ausatmen, angezogen. Sie können ihre Beute aus bis zu 50 m Entfernung wahrnehmen. Die in den Blättern der Weihrauchpflanze enthaltenen ätherischen Öle maskieren den menschlichen Geruch und machen es den Mücken nahezu unmöglich, uns zu erkennen.
Sicherheit für Mensch und Tier
Plectranthus glabratus ist für Menschen nicht giftig und verursacht keine gesundheitlichen Probleme. Vom Verzehr der Blätter wird jedoch abgeraten, da sie die Schleimhäute reizen können. Im Allgemeinen stellt die Pflanze aber keine Gefahr für Mensch oder Haustiere dar.
Kurzübersicht: Wirkung der Mückenpflanze
| Wirkung | Details |
|---|---|
| Abwehr von Mücken | Ätherische Öle maskieren den menschlichen Geruch |
| Weitere Insekten | Motten, Zecken, Schnecken |
| Haustiere | Duft ist für Tiere nicht schädlich, Katzen meiden ihn |
| Sicherheit | Nicht giftig für Menschen, Verzehr nicht empfohlen |
Mückenpflanze im Haus – Tipps für Pflege und optimalen Insektenschutz
Obwohl die Mückenpflanze ursprünglich im Freien wächst, eignet sie sich hervorragend für den Anbau in Innenräumen. Alles, was sie benötigt, ist gewöhnliche Blumenerde und ein heller Platz mit diffusem Licht, zum Beispiel an einem Fenster nach Süden oder Westen.
Beim Gießen gilt: die Erde sollte zwischen den Wassergaben leicht austrocknen können. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nicht komplett austrocknen, da dies der Pflanze schadet. Gleichzeitig verträgt sie trockene Heizungsluft erstaunlich gut, was sie ideal für Wohnungen macht.
Die Mückenpflanze im Haus bietet viele Vorteile:
- Natürlich insektenabweisend – hält Mücken, Motten und andere lästige Insekten fern.
- Dekorativ – ihre hellgrünen, weiß umrandeten Blätter verschönern jeden Raum.
- Pflegeleicht – benötigt keinen besonderen Boden und wächst auch in Töpfen zuverlässig.
Mückenpflanze – Ist sie giftig für Mensch und Tier?
Die Mückenpflanze (Plectranthus coleus / glabratus) ist für Menschen und Haustiere nicht giftig. Sie kann bedenkenlos in Wohnungen, Schlafzimmern oder Kinderzimmern gehalten werden.
Trotzdem sollte der Verzehr der Blätter vermieden werden, da sie die Schleimhäute reizen können. Das bedeutet, dass Kinder oder Haustiere die Blätter besser nicht kauen oder essen sollten. Abgesehen davon stellt die Pflanze keine Gefahr dar und ist vollkommen unbedenklich für den täglichen Kontakt.
Zusammenfassung der Sicherheit:
- Menschen: nicht giftig, jedoch nicht zum Verzehr geeignet
- Haustiere: ungefährlich, nur der intensive Duft kann Katzen oder Hunde fernhalten
- Allgemein: ideal für drinnen, dekorativ und gleichzeitig ein natürlicher Insektenschutz
Weihrauchpflanze – Zusammenfassung und praktische Tipps
Die Weihrauchpflanze (Plectranthus coleus / glabratus) ist eine dekorative, pflegeleichte Pflanze, die auf natürliche Weise Mücken, Motten, Zecken und andere Insekten fernhält. Sie eignet sich sowohl für den Balkon und die Terrasse als auch für den Anbau im Haus.
Für ein gesundes Wachstum benötigt sie helle, aber nicht zu sonnige Standorte, durchlässige, humose Erde und regelmäßiges Gießen, sodass die Wurzeln leicht feucht bleiben, ohne dass Staunässe entsteht. Stecklinge lassen sich einfach vermehren, und mit der richtigen Winterpflege kann die Pflanze auch mehrere Jahre überleben.
Die Mückenpflanze ist für Mensch und Haustiere ungefährlich, allerdings sollte der Verzehr der Blätter vermieden werden. Ihr intensiver Duft ist der natürliche Insektenschutz, kann aber von manchen Menschen als stark empfunden werden.
FAQ Häufig gestellte Fragen zur Weihrauchpflanze
Die Weihrauchpflanze, auch bekannt als Plectranthus coleus, Moskitopflanze, Duftpflanze oder Mottenkönig, ist eine dekorative Staude aus der Familie der Lichtgewächse. Sie vertreibt auf natürliche Weise Mücken, Motten, Zecken und andere Insekten.
Die Pflanze eignet sich sowohl für den Balkon oder die Terrasse (halbschattig) als auch für Innenräume (helle Fenster nach Süden oder Westen). Sie sollte vor direkter Mittagssonne geschützt werden.
Boden: humos, gut durchlässig, keine Staunässe
Gießen: Erde leicht feucht halten, Wurzeln nicht austrocknen
Düngen: alle 3–4 Wochen von Frühjahr bis Ende August
Schnitt
Ja, am einfachsten über Stecklinge. Triebe etwa 8–10 cm abschneiden, untere Blätter entfernen, in Wasser oder direkt in feuchte Erde setzen. Wurzeln bilden sich nach einigen Wochen.
Da sie nicht frostfest ist, sollte die Pflanze bei Temperaturen unter 14 °C ins Haus geholt werden. Vor dem Winter Triebe kürzen, Gießen reduzieren und während der Ruhephase nicht düngen.
Nein, sie ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Vom Verzehr der Blätter wird allerdings abgeraten, da diese die Schleimhäute reizen können.
Die Blätter enthalten ätherische Öle, die den menschlichen Geruch maskieren und so Mücken, Motten und andere Insekten fernhalten.
Ja, sie gedeiht auch in Innenräumen mit hellem, diffusem Licht. Sie verträgt trockene Heizungsluft und muss nur regelmäßig gegossen werden, ohne dass Staunässe entsteht.
Der Duft ist intensiv und aromatisch, für manche angenehm, für andere etwas stark. Vor dem Kauf lohnt es sich, die Pflanze kurz zu riechen, um sicherzugehen, dass Sie den Duft mögen.
Für Balkon und Garten gilt: nach dem letzten Frost (meist Ende Mai). Im Haus kann sie das ganze Jahr über kultiviert werden.
