Wann blühen Tulpen

Wann blühen Tulpen?

Wann blühen Tulpen?

Tulpen kommen aus Asien. Zur Zeit kennen wir über 100 Arten dieser Pflanzen. Die Tulpensorten für den Garten kamen Mitte des 16. Jahrhunderts aus der Türkei nach Europa und erfreuen sich seither ungebrochener Beliebtheit. Diese Blumen assoziiert man oft mit den Niederlanden, denn hier baut man die meisten Tulpen an.

Manche Tulpen warten gar nicht erst, bis der Schnee aus dem Beet verschwindet und meist schon im März strecken ihre Blätter aus der Erde heraus: meist groß, fleischig, mit deutlichen violetten Mustern und gewellten Rändern.  Diese Pflanzen gedeihen gut auf sandig-lehmigen Böden mit neutralem oder alkalischem pH-Wert (pH 6,5 bis 7,5). Das Substrat sollte nährstoffreich, durchlässig und humos sein.

Während der Zeit des Triebwachstums und der Blüte haben Tulpen einen hohen Wasserbedarf. Danach sollten die nicht zu viel gegossen werden, da dies die Reifung der Zwiebeln beeinträchtigt. Tulpen blühen am schönsten an Orten, wo es viel Sonne gibt. Man sollte auf die richtige Düngung auch einen Wert legen. Im Frühjahr werden Pflanzen mit Stickstoffdünger gedüngt, die ihr Wachstum anregen. Herbstdünger sollten jedoch Phosphor und Kalium enthalten.

Wann blühen Tulpen
Tulpenblüte beginnt im März

Tulpen blühen nicht

Das beste Datum zum Pflanzen von Tulpen ist der 15. September bis 15. Oktober. Wenn man die Tulpen zu spät pflanzt, insbesondere im November, stehen die Chancen gut, dass sie im Frühjahr nicht blühen. Der Grund ist einfach: Die Tulpen haben vor dem Winter keine Zeit, Wurzeln zu schlagen. Im Frühjahr können solche Zwiebeln meistens nur Blätter freisetzen. Das schlechte Pflanzdatum von Tulpen wird dennoch durch Sonderaktionen in Geschäften begünstigt, weil die es oft im November oder Frühling gibt.

Tulpen können auch wegen zu kleinen Zwiebeln nicht blühen. Wir haben keine einzelne Zwiebelgröße, die garantiert, dass sie eine Blüte hervorbringt. Generell gilt: Je größer die Zwiebel, desto besser. Es gibt jedoch Tulpensorten, die nie große Zwiebeln haben. Dazu gehören zum Beispiel botanische Tulpen (sie blühen immer zuerst und sind niedrig) oder die schwarze Queen of Night-Tulpe. Außerdem müssen Sie daran denken, dass die Zwiebel stirbt, nachdem die Blüte herausgekommen ist. Sie erzeugt jedoch die Nachwuchs-Zwiebeln. Je nach Sorte können es eine bis mehrere sein. Aus diesem Grund bilden Tulpen, die seit Jahren nicht mehr gepflanzt wurden, eine Art „Nester“. Junge Zwiebeln hingegen werden kleiner. Sie wachsen auch immer tiefer in den Boden. Nach einigen Jahren können Blumen nur noch die stärksten Zwiebeln produzieren, und das auch nicht immer (selbst mit Düngung). Daher muss man Tulpen am besten alle 2-3 Jahre umpflanzen.

Wie lange blühen Tulpen?

Tulpen haben eine ziemlich kurze Vegetationsperiode, die Mitte März beginnt und im Juni endet. Als Erste blühen die wilden, von der Natur geschaffenen Kaufmanniana-Tulpen zwergiger Größe, dennoch mit großen Blüten, die so groß sind wie der halbe Stiel. Dank dieser Pflanze schrieb Konstantin Petrovich Kaufmann – der Gouverneur von Turkestan – seine Geschichte. Denn in seinem Land (dem heutigen Kasachstan) wuchsen die gesamten Felder von den Tulpen. Die Wilden sind cremig, aber in den Gärten gibt es farbenfrohere Sorten: ziegelrote „Fashion“, weiß-rote „Sweet Lady“, lachsfarbene „Shakespeare“ oder weiße „Concerto“.

Fosteriana-Tulpen blühen Ende März und Anfang April. Sie sind größer (einen halben Meter), haben kelchrartige Blüten und ihre Blätter hängen herunter oder liegen am Boden. Gärtner träumen normalerweise von einem scharlachroten ‚Red Emperor‘ und einem rot-gelben ‚Juan‘. ‚Zombie‘ sieht auch richtig magisch aus.

Schließlich die letzte der botanischen Dreieinigkeit – Greigii-Tulpe. Sie blüht in der ersten Aprilhälfte, hat einen grünlich-gelben Ansatz der Blütenblätter, gefaltete Blätter mit dunkelvioletten Streifen.

Tulpen baut man in Blumenbeeten, Steingärten, Terrassen und Balkonen an, sie sind also in unserer Umgebung sehr verbreitet. Die nutzt man vor allem um Arrangements in Vasen zu schaffen, Räume schön zu dekorieren und ihnen Charme zu verleihen. Somit eignen sich Tulpen sowohl dazu, das Innere unserer Häuser, als auch das Äußere von Gebäuden attraktiver zu machen.

Tulpen Blüte
Wann blühen Tulpen?

Tulpen blühen

Sie gehören zu den beliebtesten Blumen in Haus und Garten. Tulpe ist eine mehrjährige Zwiebelpflanze. Es gibt über mehrere tausend Sorten dieser Blumen. Leider dauert die Blütezeit, die im zeitigen Frühjahr beginnt, nur etwa über zehn Tage. Durch die Wahl der richtigen Sorten für Ihren Garten können Sie dennoch von März bis Mai den Anblick blühender Tulpen genießen. Tulpen sehen auf Gartenbeeten in einer Gruppe großartig aus, präsentieren sich aber auch als Schnittblume in einem Blumenstrauß oder einer Vase wirklich wunderbar. Die Blume gehört zur Familie der Liliengewächse, die zur Klasse der einkeimblättrigen gehört. Diese Pflanzen erzeugen nur ein Keimblatt, daher der Klassenname.

Tulpen sind im Grunde genommen frostbeständige Pflanzen, doch diese Statistiken verschlechtern sich erheblich, wenn wir einen frostigen und schneelosen Winter haben, besonders wenn man die Zwiebeln zu flach pflanzt. Eine dicke Schneeschicht ist auch bei starkem Frost am besten geschützt. Bei der Auswahl der Zwiebeln im Herbst sollte man darauf achten, dass die gesund sind. Wir schauen, ob sie nicht gequetscht, beschädigt oder verfault sind. Pilzkrankheiten entwickeln sich oft an Schadensstellen. Daher sollte man die Zwiebeln vor dem Pflanzen in einem fungiziden Präparat einweichen.

Tulpenblüte

Tulpe ist eine Zwiebelpflanze, die eine Blume an deren Spitze normalerweise eine einzelne Blume steht, sprießt. Manchmal verzweigt sich der obere Spross und bringt mehrere Blüten hervor. Und gerade diese Blüten machen den dekorativen Wert der Pflanze aus – sie können verschiedene Formen und Farben haben, aber gemeinsam für die ist, dass die Blütenhülle aus drei äußeren und drei inneren Blütenhüllenblättern besteht. An dem Trieb wachsen 3-5 Blätter, meist elliptisch geformt, mit einer wachsartigen Schicht bedeckt. Interessant in der Form sind lilienförmige Tulpen mit Blütenblättern an dem Ansatz etwas rundlich, dann verengt und an den Enden leicht offen und spitz. Anders sind die Blumen der Papageientulpe – riesig, mit fantasievoll gezackten Blütenblättern, die sich weit öffnen, wenn sie blühen. Rembrandt-Tulpen wiederum haben Blütenblätter, die mit Streifen in Kontrastfarben bedeckt sind. Interessant ist ihre Entstehungsgeschichte – diese Sorten sind durch Infektion mit dem Virus entstanden. Heute sind Rembrandt-Tulpen virenfrei und stabil erhältlich.

Die Farbpalette, in der Tulpen blühen, ist breit – von schneeweiß über creme, gelb, orange und rosa bis hin zu dunkelrot, lila und sogar schwarz. Es gibt nur keine rein blaue Tulpen.

Tulpen nach der Blüte

Tulpen sind die schönsten Blütenpflanzen im Frühjahr. Diese Pflanzen erregen mit einer Vielfalt von Blüten bei den meisten Frauen Bewunderung. Leider verlieren Tulpen nach der Blüte ihre dekorative Vorzüge vollständig. Im Beet verbleiben nur breite, elliptische Blätter und ein kahler Trieb vom Blütenstand. Eine solche „Blume“ sollte man noch einige Zeit gießen, damit sich die Zwiebel besser regenerieren kann. Nach dem Fallen der Blütenblätter sollte man den Tulpen jedoch den Stempel und die Samenbeutel am Ende des Blütenstiels abschneiden. Sie können es tun, indem Sie den Trieb direkt unter einer verblühten Blume mit einem scharfen Messer, einer Gartenschere oder einer Schere schneiden oder ihn einfach mit den Fingern brechen. Einige Wochen nach der Blüte beginnt der oberirdische Teil der Tulpe abzusterben. Wenn dies geschieht, lässt man die Pflanze im Boden oder man gräbt sie aus und lagert bis zum Herbst.

Tulpenzwiebeln kann man in der Regel ab Juni ausgraben. Man sollte sie reinigen, trocknen und dann in einem gemäßigt kühlen, dunklen, luftigen Raum aufbewahren. Tulpenzwiebeln sollte man unverpackt oder in Kisten mit gleichmäßigem Untergrund (z. B. Sand oder Torf) lagern. Auf Dauer sollte man die Tulpen ab der zweiten Septemberhälfte pflanzen. Es lohnt sich, durchbrochene Körbe zu verwenden, die die Pflanzen vor Schädlingen schützen und das spätere Auffinden der Zwiebeln erleichtern. Man soll die Tulpen auch vor Pilzkrankheiten entsprechend schützen.

Tulpen nach der Blüte
Tulpenblüte