Gartenplanung Ideen

Tipps für Gartenplanung Ideen

Ein gut durchdachtes Gartenprojekt ist der erste Schritt zu einer traumhaften Umgebung rund um Dein Zuhause. Ein schön gestalteter Garten sollte sich harmonisch mit dem Haus verbinden und vor allem Deinen Bedürfnissen entsprechen. Erfahre hier die wichtigsten Tipps zur Gartenplanung. Wie gestaltest Du deinen perfekten Garten?

Garten planen Schritt für Schritt

Ein komfortabler Garten erweitert den Lebensraum der Bewohner und wird besonders im Sommer zum Zentrum des Familienlebens. Wichtig ist, dass er nicht ständige Pflege erfordert und nicht jede freie Minute in Anspruch nimmt. Ein häufiger Fehler ist es, die Gartengestaltung mit dem Einkauf im Gartencenter zu beginnen. Der Kauf von Pflanzen, obwohl am angenehmsten, sollte der letzte Schritt bei der Gartengestaltung sein.

Der erste Schritt bei der Gartenplanung besteht darin, unsere Bedürfnisse zu definieren. Überlegen wir, wie wir unsere Zeit im Garten verbringen möchten. Haben wir Freude an der Pflanzenpflege? Spielen wir gerne mit den Kindern im Freien? Möchten wir unser eigenes Obst und Gemüse anbauen? Oder bevorzugen wir vielleicht Minimalismus und träumen von einem schönen, glatten, grünen Rasen? Bei der Ausarbeitung des Gartenprojekts sollten wir auch bedenken, ob der Garten nur für uns gedacht ist oder ob wir dort auch gesellige Sommerabende mit Freunden verbringen möchten. Indem wir all diese Fragen berücksichtigen, können wir einen Garten planen, der perfekt zu unserem Lebensstil passt.

Wenn Du Deinen Garten planst, denke darüber nach, wie groß deine Terrasse sein soll. Für einen gemütlichen Essbereich mit Platz für 8 Personen brauchst Du mindestens 20 m². Überlege auch, ob Du Dir einen eigenen Wellnessbereich gönnen möchtest, indem Du einen Whirlpool oder einen Hot Tub installierst. Wo könntest Du ihn aufstellen, ohne dass er den Ausblick stört? Vielleicht wäre ein Gartenhaus eine gute Idee, für eine lockere Atmosphäre im Garten. Denk daran, auch die Beleuchtung zu planen – sowohl für die Laube als auch für den Garten. Die elektrische Installation sollte gemacht werden, bevor Du Wege anlegst und Pflanzen setzt.

Gartenplanung

Warum ist ein Gartenplan so wichtig?

Tja, warum ist ein Gartenplan so wichtig? Unser Garten muss also nicht nur schön sein aber auch praktisch! Ein gut gestalteter Garten ist nicht nur eine gelungene Komposition, sondern auch gut angelegte Wege, eine bequeme Zufahrt zum Grundstück, eine Einfahrt zur Garage, praktische Lagermöglichkeiten für Abfälle oder ein Holzlager für den Kamin. Eine Änderung der Standorte dieser Einrichtungen auf einem bereits angelegten Grundstück wäre sehr schwierig. Bei der Gartenplanung bzw. Entwicklung eines Gartenprojekts müssen wir darüber nachdenken, wo Gartenmöbel und Geräte zur Pflanzenpflege gelagert werden sollen. Normalerweise bewahrt man sie in der Garage auf, aber wenn dort wenig Platz ist, kann das Problem durch den Bau eines kleinen Lagerraums oder Geräteschuppens gelöst werden. Es ist auch sinnvoll, im Gartenplan Platz für einen Kompostbehälter vorzusehen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Bewässern der Pflanzen. Die traditionelle Methode, bei der man die Erde mit Wasser aus einem in der Hand gehaltenen Schlauch bewässert, kann in einem kleinen Garten ein angenehmes tägliches Ritual sein, aber auf einem großen Grundstück nimmt es viel Zeit in Anspruch. In einem solchen Fall ist die Installation eines Bewässerungssystems im Gartenprojekt eine gute Lösung, das manuell oder automatisch aktiviert werden kann.

Um einen optischen Eindruck von mehr Raum zu erzeugen, ist es entscheidend, das Grundstück mit der umliegenden Landschaft zu verbinden. Elemente wie Felder, Wiesen oder eine weite Aussicht können durch die Wahl eines transparenten Zauns in die Gartengestaltung integriert werden, der den Blick nicht versperrt. Bäume oder hohe Sträucher außerhalb des Grundstücks können dabei als natürliche Kulisse für die Gartengestaltung dienen, etwa für Pflanzenarrangements, Gartenstatuen oder Wasserquellen.

Gartenplan

Die richtige Pflanzenauswahl für den Garten

Bei der Pflanzenauswahl für Deinen Garten solltest Du das Gelände, die Sonneneinstrahlung, die Bodenart und deren Feuchtigkeit sowie die klimatischen Bedingungen berücksichtigen. In Deutschland gibt es im Winter große Temperaturunterschiede zwischen den Regionen, daher können nicht alle Pflanzenarten überall gedeihen. Auch der Mikroklima spielt eine wichtige Rolle – in Städten ist es oft ein paar Grad wärmer als auf dem Land. Selbst in einem Garten gibt es Ecken, wo empfindliche Pflanzen gut wachsen (z.B. an einer südlichen Hauswand) und Stellen, wo sie Schwierigkeiten haben (offene Flächen mit starkem Wind).

Nutze vor allem die Pflanzen, die bereits auf deinem Grundstück vorhanden sind, auch wenn es gewöhnliche Arten und keine edlen Sorten sind. Auf neue, große Pflanzen musst Du viele Jahre warten – das muss man bei der Gartenplanung in Anspruch nehmen. Bäume und Sträucher sollten das Grundgerüst Deiner Gartengestaltung bilden. Sie bieten einen schönen Hintergrund für kleinere Pflanzen, eignen sich hervorragend für Hecken und können den Raum unterteilen. Außerdem kannst Du mit ihnen unschöne Bereiche wie Mülltonnen oder Strommasten verstecken und Dich von neugierigen Nachbarn abschirmen. Eine Terrasse im Schatten eines Baumes schafft einen perfekten Ort zur Erholung – das sanfte Licht und das Rascheln der Blätter wirken beruhigend. Lesen Sie auch unseren Artikel über die Folie für Pflanzen.

Gartenarchitektur eines kleinen Gartens

Wie lässt sich die Gartenplanung bei einem kleinen Grundstück am besten umsetzen? Ein bewährter Trick bei der Gartenarchitektur eines kleinen Gartens ist die Unterteilung des Raumes, zum Beispiel durch verschiedene Ebenen. Ein oder zwei Stufen, die von einem Gartenbereich in den nächsten führen, verleihen dem Garten Tiefe. Auch niedrige Mauern, eine mit Kletterpflanzen bewachsene Pergola oder Pflanzengruppen können den Garten in kleinere Bereiche unterteilen. Dadurch wirkt der Garten größer, da man nicht die gesamte Fläche auf einmal überblicken kann.

Denke auch an das Element Wasser bei der Gestaltung eines kleinen Gartens. Ein Teich oder ein kleines Wasserbecken, in dem sich Pflanzen und der Himmel spiegeln, vergrößern den Raum optisch. Locker gepflanzte Pflanzen, die den Zaun verdecken, vermitteln ebenfalls ein Gefühl von Weite. Eine akkurat geschnittene Hecke wiederum betont die Grenzen und verkleinert den Raum. Helle Farben sind auch in kleinen Gärten eine gute Wahl – sei es beim Zaun, bei den Wegen, bei architektonischen Elementen oder bei den Pflanzen. Sie hellen den Raum auf und lassen ihn größer wirken.

Wähle Pflanzen mit kleinen Blättern und vielen kleinen Blüten, um den Raum nicht zu überladen. Um einen langen und schmalen Garten optisch zu verkürzen und zu verbreitern, verwende quer verlaufende und diagonale Linien, etwa durch Mauern, Wege oder Pflanzungen. Kreisförmige Elemente wie Sitzplätze, Rasenflächen oder Wasserbecken können ebenfalls helfen. Am Ende des Gartens bieten sich Pflanzen mit großen Blättern und warmen Farben an, um einen gemütlichen Abschluss zu schaffen.

Gartenarchitektur

Populärste Designelemente im Garten

Die Gartenplanung umfasst nicht nur Pflanzen und Wege, sondern auch die Schaffung von Bereichen für Entspannung und Erholung. Stell Dir vor, Du hast Dein eigenes Spa-Bereich – einen Ort, an dem Du nach einem langen Tag entspannen kannst. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt: Du kannst Designelemente wie Sauna, eine Badetonne oder einen Jacuzzi installieren und so eine eigene Entspannungszone gestalten.

Überlege Dir zunächst, wie viel Platz Du dafür benötigst und was Du darin unterbringen möchtest. Träumst Du von einem warmen Bad unter den Sternen oder von einem Moment der Ruhe in der Sauna? Bestimme auch, welche Form am besten zu Deiner Entspannungszone passt. Du kannst Dein Spa in der Nähe der Terrasse oder des Gartenzugangs vom Haus aus platzieren, was den Zugang besonders in den kühleren Monaten erleichtert. Alternativ kannst du einen ruhigeren Platz im entlegensten Winkel des Gartens wählen, um eine wahre Oase der Ruhe fernab der Gebäude zu schaffen.

Sobald Du den idealen Ort gefunden hast, überprüfe, ob Du die notwendigen Versorgungsleitungen dort hinführen kannst. Für einen Whirlpool oder eine Sauna benötigst Du Strom, Abfluss und fließendes Wasser. Stelle sicher, dass diese Installationen verfügbar oder leicht zu realisieren sind. Es ist auch wichtig, die Art und Qualität des Untergrunds zu überprüfen, um sicherzustellen, dass er stark und stabil genug ist – niemand möchte, dass sich seine neue Entspannungszone absenkt.

Vergiss auch nicht die Umgebung deines Wellnessbereichs. Pflanzen können als natürliche Abschirmung dienen und Privatsphäre bieten. Die Auswahl geeigneter Pflanzenarten sorgt für eine gemütliche und natürliche Atmosphäre. Im Trend sind zurzeit verschiedensten Palmen-Arten und Bananenpflanzen. Auch Elemente der Gartengestaltung wie Pergolen können den intimen Charakter deiner Entspannungszone zusätzlich verstärken. Wenn Du deinen Garten mit einem solchen Bereich planst, gewinnst Du nicht nur einen einzigartigen Ort zur Erholung, sondern erhöhst auch den Wert und die Funktionalität des gesamten Gartens. Unabhängig davon, ob Du Dich für eine Sauna, eine Badetonne oder einen Whirlpool entscheidest, wird Deine Spa-Ecke der Lieblingsplatz für Entspannung für Dich und Deine Liebsten.

Das Haus und der Garten sollten miteinander harmonieren und eine funktionale Einheit bilden. Bei der Gartenplanung können wir dieses Ziel erreichen, indem wir für die kleine Architektur ähnliche Materialien wie beim Hausbau verwenden und eine harmonische Farbgestaltung wählen. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch das Gartenumfeld, insbesondere die Umzäunung, die nicht nur das Anwesen repräsentiert, sondern auch von innen betrachtet ein wesentliches Element darstellt.